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flugzeit.at
Geschrieben von Stefan Aufischer   
Dienstag, 3. Juni 2008

 

flugzeit.at

Flugzeit ist ein Luftfahrtunternehmen für doppelsitzige Paragleiter und wurde 2007 von Michael Grill gegründet. Der FSV Bodenlos war schon in der Gründungsphase des Unternehmens in regem Austausch mit Michael.

Vor allem sein Ziel und das Ziel seines Unternehmens, nämlich den Menschen die wunderbare Welt des freien Fliegens näher zu bringen, ist auch ein Anliegen des FSV Bodenlos. Die Philosophie ist, dass es nicht um "schnell rauf - schnell runter", sondern um die Gefühle, die man vor dem Start, im Flug und nach der Landung verspürt, geht. Das Loslassen, Wegschweben und die ständige Änderung der Perspektiven. Aber auch das Landen, Ankommen und manchesmal auch Warten beeinflusst unser "fliegerisches Sein" und löst intensive Empfindungen aus.

Also, schaut mal auf die Homepage http://www.flugzeit.at .

Noch was an alle Tandempiloten

Flugzeit sucht momentan nach erfahrenen Tandem-Piloten. Wenn ihr Interesse habt, meldet euch unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst .

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. Juni 2008 )
 
Knapp 400 bodenlose FAI-Kilometer an einem Tag
Geschrieben von Stefan Aufischer   
Montag, 7. April 2008

Am Samstag dem 5. April 2008 brachen Thomas Höller, Andreas Preininger und ich, Stefan Aufischer, kurz entschlossen Richtung Kärnten auf, um auf der Embergeralm unser Streckenglück zu versuchen. Die Alpthermvorhersage hatte sich in den letzten 24 Stunden von "Na ja, könnte gehen" über "Bist du deppert, da muss man nach Kärnten fahren" bis zu "Schaut ganz gut aus, aber wer weiß" geändert. Der abendliche Anruf von Wolfgang Bernhard war letztendlich ausschlaggebend für unsere Entscheidung loszuziehen. Danke nochmal Wolfgang!

In Greifenburg angekommen waren bereits die ersten Cumuli am sonst blauen Himmel zu sehen. Zusammen mit Cracks wie Stephan Wirgler, Gerald Ameseder, Peter Wallner, Michael Pohl, Wolfgang Bernhard, Markus Smeykal und Peter Feichtinger ging es mit dem Bus zum Startplatz.

Paragleiten, Panorama vom 5. April 2008, Embergeralm

Als wir um ca. 10:45 (eigentlich um eine halbe Stunde zu spät) starteten brodelte die Luft schon. Am Zettersfeld -- nach ca. 25 km und einer guten Stunde Flugzeit -- trafen wir alle drei die Entscheidung, die Kreuzeckumrundung per FAI-Dreieck dem flachen Dreieck Richtung Pustertal vorzuziehen ... wie sich herausstellen sollte, die schlechtere Wahl des Tages, denn im Pustertal war delphinieren angesagt. 

Paragleiten, 5. April 2008, Embergeralm, Umweg

Beim Zettersfeld trennten sich auch Tommis, Drusis und mein Weg. Ich setzte meinen ersten Wendepunkt relativ weit Richtung Matrei, Tommi und Drusi spurteten Richtung Malnitz los. Bei der Querung vom Zettersfeld ins Mölltal wurde ich trotz angelegter Ohren und Speed kurz in die Wolke gesaugt, mein Visier fror bei unter -10 °C komplett zu und als ich es aufmachte, legte sich der Graupel auf meine Wimpern und klebte diese beim Blinzeln zusammen. Diesen Umständen war es zu verdanken, dass ich kurzfristig in die falsche Richtung flog, wie man ganz gut an meinem Track sehen kann. Zusätzlich legte sich ein Mantel aus Eisflaum um die Leinen meines Niviuk Peak, die auf einmal knapp einen Zentimeter Durchmesser hatten. Nachmachen nicht empfohlen!

Nachdem mich die Wolke wieder ausgespuckt hatte, ging es mit Tempo Richtung Malnitz. Kurz überlegte ich eine Überquerung des Alpenhauptkamms, die auf Grund der nun auf 3400 m gestiegenen Basis möglich schien, entschied mich aber für die sicherere Variante. Die ersten Bärte Richtung Süden waren wie üblich ziemlich ruppig und kosteten einige Nerven. Andreas "Drusi" Preininger (blauer Track) setzte seinen nördlichen Wendepunkt aus diesem Grund etwas ungünstig. Danach ging es aber bis zum Goldeck wieder ziemlich zügig.

Nach der Querung zum Goldeck machte sich Wassermangel (mein Wasser war bereits wenige Minuten nach dem Start gefroren) und Überanstrengung bemerkbar, und ich machte den ersten groben Fehler des Fluges. Trotz zwei Anläufen gelang es mir nicht, auf die Südwestseite Richtung Weißensee zu queren, und ich war gezwungen, den Hochstaff zu umrunden. Auf der anderen Seite versuchte ich mich an mehreren bockigen, schwachen Leebärten bis ich -- kurz bevor ich aufgeben wollte -- einen sauberen 3-Meter-Bart fand, der mir die nötige Höhe verschaffte, um den 20-km-Endanflug Richtung Greifenburg anzugehen.

Am Landeplatz warteten Drusi und Tommi auf mich. Trotz eigentlich zu kurz gewählter Aufgabe waren wir alle drei überglücklich mit FAIs um die 130km. Tommi und ich sind mit dem Niviuk Peak extrem zufrieden und fühlen uns bereits nach den ersten Streckenflügen der Saison sauwohl mit dem neuen Material.

Paragleiten, OÖ. FSV Bodenlos FAI-Dreiecke vom 5. April 2008, Embergeralm
Zum Vergrößern anklicken

 TrackPilotSchirmTypDistanzPunkteLink
Blauer Track
Andreas Preininger
UP Trango 3
FAI-Tr.
128.20 km179.48 P.
Roter Track
Thomas Höller
Niviuk Peak
FAI-Tr.
128.77 km180.28 P.
Weißer Track
Stefan Aufischer
Niviuk Peak
FAI-Tr.
132.27 km185.18 P.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. April 2008 )
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Gleitschirm-Saisonrückblick 2007 von Lex Robé
Geschrieben von Stefan Aufischer   
Freitag, 28. März 2008

Osterferien und schlechtes Wetter haben es möglich gemacht: Lex' Gleitschirm-Saisonrückblick 2007 ist vollendet! Ganze 29 Minuten gefüllt mit seinen sowie unseren schönsten Flugerlebnissen... Danke Lex!!!


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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 28. März 2008 )
 
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Das Fliegen ist die Kunst, sich auf den Boden zu werfen - nur daneben. [Douglas Adams]